Haar hat einen neuen Bürgermeister gewählt!

Mitten in der Corona-Krise haben sich viele Haarerinnen und Haarer ihren Wunsch nach Veränderung selbst erfüllt und Ihre Stimme genutzt, um Dr. Andreas Bukowski als Bürgermeister ins Haarer Rathaus zu holen.

Gratulation an unseren neuen Bürgermeister, herzlichen Glückwunsch lieber Andreas! Wir haben Dir unser Vertrauen geschenkt, denn wir wissen, dass Du die Herausforderung an- und Deine Verantwortung wahrnimmst.

Ich wünsche Dir eine harmonische Amtszeit mit viel Erfolg für Dich und vor allem für unsere Gemeinde.

Es ist auch jetzt der Moment unserer scheidenden Bürgermeisterin Gabrielle Müller für Ihren Einsatz und Ihr Engagement für uns und unsere Gemeinde zu danken – gerade zuletzt noch mit dem blitzartigen Aufbau der Haarer Corona-Testtation. Die Haarer CSU mag zukünftig andere Schwerpunkte in der Haarer Politik setzen, aber jede Entscheidung in Haar baut auf Jahrzehnten der Arbeit eines SPD geführten Rathauses, das vieles gut und nicht allzu viel falsch gemacht hat.

Abschließend möchte ich mich ganz persönlich für Ihre Stimmen bedanken. Sie haben mich als Newcomerin zwei Plätze „vorgehäufelt“. Trotzdem habe ich es leider nicht in den Haarer Gemeinderat geschafft. Für mich ist das Ziel trotzdem erreicht und ich freue mich vom Herzen über die Ergebnisse der Kommunalwahl 2020.

Also: Viel Erfolg für den neuen Bürgermeister und für die neuen Gemeinderäte. Gott gebe ihnen die Weisheit, den Willen und die Kraft, die Schwächsten unter uns besonders in diesen schwierigen Zeiten zu beschützen!

Ihre Stimme zählt! Gehen Sie wählen!

Wählen Sie Personen und nicht Parteien! 
Es ist wichtig und gut, eine bestimmte politische Partei aus verschiedenen sozialen, ökologischen oder ökonomischen Gründen zu unterstützen.
Aber wenn es um die Kommune geht, ist meiner Meinung nach die parteiübergreifende Wahlentscheidung die bessere:
Die Frage, wer für die nächsten sechs Jahre im Haarer Gemeinderat landet, betrifft als Mitglieder der Gemeinde uns alle. 
Nach Ansicht vieler Eingeweihter ist die Stimmung im Gemeinderat Haar nicht besonderes gut, aber auch wenn ich selbst gewählt würde, könnte ich alleine daran nicht viel ändern.
Ich bin überzeugt, dass die Leitung eines Gremiums die gesamte Stimmung positiv oder negativ beeinflussen kann. Von daher unterstütze ich unseren Bürgermeisterkandidaten Dr. Andreas Bukowski, der mehrmals unter Beweis gestellt hat, dass er die Kunst der Diplomatie beherrscht.
 
Die Frage nach der Zusammensetzung des Gemeinderats ist aber komplexer: Es geht nicht nur darum, welche Person Ihre Meinung gut vertreten könnte, sondern als Wählerin oder Wähler empfehle ich Ihnen, sich forgende Fragen stellen:
  • Ist diese Person menschlich?
  • Ist diese Person in der Lage, mit anderen Meinungen gut umzugehen?
  • Ist die Person offen für neue Ideen?
  • Vertritt die Person die Interesse der ganzen Gemeinde oder nur die Interessen einer bestimmten Gruppe? (oder noch schlimmer: nur die eigenen Interesse? ) 
  • Kennt die Person die eigenen Kompetenzgrenzen (und beachtet diese auch?) 
  • Ist die Person belastbar, geduldig und resilient
 
Die Gemeinde Haar braucht 2020 neue Gesichter ( ja ich mache hier auch teilweise Werbung für mich, da ich weit hinten auf Platz 20 der Liste meiner Partei stehe).
 
Ich bitte Sie vor der Wahl, sich gut zu überlegen, wen Sie die nächsten sechs Jahre in unserem Gemeinderat haben wollen und diese Personen dann mit drei Stimmen zu unterstützen, egal welche Partei.
Vergessen Sie nicht zu wählen. Es ist nicht selbstverständlich. Es ist Ihr  Recht und letztlich auch Ihre Verantwortung.
 
Ihre Bushra Weidenbusch

Frauen müssen andere Frauen fördern

Ich möchte hier nicht generell das Minenfeld-Thema “gender ” diskutieren, sondern Paar Gedanken über ein spezifisches Problem zwischen Frauen und Männer in unsere Gesellschaft schreiben.

Die Fakten: Frauen und Männer sind nicht GLEICH. Bezüglich des beruflichen Fortkommens sind wir Frauen biologisch, also von Natur aus benachteiligt. In dem Moment wo Frauen anfangen Kinder zu gebären, setzen sie sich automatisch dem Risiko aus, beruflich auf einen benachteiligten Pfad (“das Abstellgleis”) zu geraten.

Unsere Gesellschaft verwechselt oft Gleichheit mit Gerechtigkeit. Die Gesellschaft braucht den Nachwuchs, aber bisher ist es eben nur für Frauen möglich, diesen zu gebären. Von daher ist jeder Versuch, Frauen “nur” gleich wie Männer zu behandeln nicht zielführend (in Hinblick auf die Geburtenrate), aber dafür unfair (in Hinblick auf eine Chancen-Gerechtigkeit). Beispielsweise wird es in Karriere-Hinsicht von Frauen erwartet, unter ähnlichen Bedingungen dasselbe Leistungsniveau und den gleichen Erfolg wie Männer zu erreichen. In der gesellschaftlichen Gesamtbilanz leisten Sie dann aber deutlich mehr, denn beruflich sind sie mit den Männern dann gleich auf, leisten aber zusätzlich pro Kind mindestens 9 Monate “unbezahlte Mehrarbeit”.

Ich persönlich habe mich bewusst für eine aktivere Rolle im Leben meiner Kinder entschieden und meine Karriere damit automatisch als 2. Priorität eingestuft. Die Schwangerschaften haben mir viele gesundheitliche Risiken gebracht, sodass selbst im häuslichen Alltag meine Leistungsfähigkeit monatelang deutlich eingeschränkt war. 

Es gibt wenige Männer die das kern des Problems wirklich verstehen, aber auch weniger die etwas dagegen unternehmen wollen. Die Lösung: Wir müssen verstehen, dass wir nicht GLEICH aber GLEICHWERTIG wie Männer sind. Wir müssen der Gesellschaft schwierige Fragen stellen und auf keinen Fall erwarten, dass jemand anderes unsere Probleme löst. Wir FRAUEN müssen andere Frauen gezielt unterstützen und fördern!

Danke für die Unterstützung

Liebe Freunde,
leider ging es mir in den letzten Wochen gesundheitlich nicht sehr gut, sodass ich politisch nicht so aktiv sein konnte, wie ich es mir wünsche.
Ich kann aktuell an vielen Veranstaltungen leider nicht persönlich teilnehmen, aber die Öffentlichkeitsarbeit ist mir nach wie vor sehr wichtig und ich werde – sobald es mir gesundheitlich wieder möglich ist- meine Aktivitäten wie gewohnt fortfahren.
Nun geht es für mich hauptsächlich um eine schnelle Genesung, um für Sie baldmöglichst wieder fit zu sein.
Vielen Dank für die zahlreichen Nachrichten und vielen Dank für Ihre Unterstützung.
Ihre Bushra Weidenbusch

Integriertes Mobilitätskonzept mit Bürgerbeteiligung ???

Am Montag den 09.12.2019 hat die zweite Bürgerbeteiligung fürs integriertes Mobilitätskonzept im Bürgerhaus Haar stattgefunden.

Die Moderatoren fangen an mit der Feststellung, dass die meisten Konzepte im Vortrag sehr komplex und daher für uns Zuhörer schwer verständlich seien -für mich sind solche Schutzbehauptungen meist Zeichen dafür, dass der Dozent selber sich schwer mit dem Themen tut!

Und so ging es dann im Schweinsgalopp durch circa 100 Folien, visuell wenig aufbereitet und überlagen mit Zahlen; zur „Auflockerung“ immer wieder mit dem Vorwurf der Moderatoren, dass wir Zuhörer den Führerschein vor „sehr langer Zeit“ gemacht hätten und die Konzepte wahrscheinlich ohnehin nicht verstünden (!) – ein deplatziertes Dahergerede in Anbetracht so schwieriger Fragen wie „was ist eine Fahrradstraße?“ mit einem immer weniger begeistertem Publikum. ..

Man kann sehr komplexe Ideen an Laien vermitteln, wenn man selber mit den Themen gut umgehen kann – davon bin ich fest überzeugt! Wir zuhause haben Bücher über Quantenmechanik für Babys, wo extrem abstrakte Konzepte ganz einfach mit ein paar Bildern für das Verständnis eines 3 jährigen erklärt sind.

Die Szene im Bürgerhaus war für mich eher traurig. Kein Wunder, dass wir sehr wenig Bürgerbeteiligung haben. Wer lässt sich schon stundenlang abwechselnd mit PowerPoint-Slides erschlagen und beleidigen? Hier stellt sich mir ehrlicherweise die Frage, ob das absichtlich in dieser Form gemacht wurde, um die Bürgerinnen und Bürgern vor einer richtigen Beteiligung abzuschrecken? Oder ob es einfach nur schlecht moderiert war?

So oder so: Haar braucht (und verdient!) eine radikale Änderung des Stils, in dem man mit den Bürgern umgeht. Letztlich gibt diesen Stil eine Person vor: die Bürgermeisterin – oder der Bürgermeister!

Am 15. März 2020 wird (unabhängig vom Stil!) Ihre Stimme gehört werden – daher entscheiden Sie klug:

für ein intelligentes (und nicht nur integriertes) Mobilitätskonzept,

für eine aufrichtige (und nicht nur aufgesetzte) Bürgerbeteiligung,

für eine wertschätzende (und nicht nur wertschöpfende) Gerwebepolitik…

… für unsere Zukunft in Haar und für unseren Bürgermeisterkandidaten Dr. Andreas Bukowski!

 

Nein, er will die Schwimmbäder nicht schliessen!

Es werden immer wieder Gerüchte erzählt, dass der CSU Bürgermeisterkandidat Dr. Andreas Bukowski (der während des Studiums sein Geld als Bademeister verdient hat) die Haarer Schwimmbäder schliessen möchte.
Es handelt sich dabei um falsche Gerüchte (auch bekannt als “fake news”), die lediglich erzählt werden, um die Haarer zu manipulieren und gegen ihn aufzubringen.

Sicher ist, dass die Firma MSD – die bisher einen großen Teil der Gewerbesteuer in Haar bezahlt hat – uns verlassen wird. Ein Nachfolger, der die große Lücke in unseren Gewerbesteuereinnahmen ausfüllt, gibt es bisher nicht.
Die Frage ist: wo wird das Geld dann gespart?
Ich persönlich möchte nicht warten um herauszufinden, welche Angebote in Haar als Sparmaßnahme abgeschafft werden. Ich wähle lieber Dr. Bukowski, der mit seiner wirtschaftlichen Erfahrung und strategieschem Denken unsere Gemeinde nach vorne bringt – damit wir mehr und nicht weniger Freizeitangebote in Haar haben!